Alles wirkliche Leben ist Begegnung.

 Martin Buber

Supervision


Supervision gibt Menschen die Möglichkeit, sich selbst und das berufliche Umfeld mit einer außen stehenden Person zu erforschen und die eigene Position im Arbeitsumfeld zu stärken. Die möglichst wertfreie Betrachtung aller genannten Phänomene, der wohlwollende Kontakt untereinander und die Wahrnehmung der Supervisorin ermöglichen einen erweiterten Blick auf sich selbst und das Arbeitsumfeld. Nicht selten hat schon das offene Aussprechen der jeweiligen Anliegen einen erleichternden und klärenden Effekt. Aber auch Offenheit für die eigene Ratlosigkeit und das momentane Fehlen von Lösungen in dringenden Fragen eröffnen ungeahnte Ressourcen. Die hinzu gewonnene Selbstkenntnis führt zu neuer Handlungsfähigkeit.


Bei Teamsupervision in pädagogischen Einrichtungen werden schon die Ruhe und Zeit des gemeinsamen Austauschs als sehr wohltuend erlebt. Die z.T. durch hohe Belastungen verloren gegangene Verbindung zu den Kolleginnen und Kollegen wächst wieder und damit auch das Verständnis füreinander. Der gemeinsame Prozess und das dadurch entstehende Feld liefern eine beeindruckende und im Vorfeld oft unvorstellbare Fülle an Ansatzpunkten, Ideen und Ressourcen.

Es war einmal ein erschöpfter Holzfäller, der Zeit und Kraft verschwendete, weil er mit einer stumpfen Axt einschlug.


Denn, wie er sagte, habe er keine Zeit, die Schneide zu schärfen.


(Sibirische Lebensweisheit)